
Marktkommentar
| 22.06.2010 | Sonnig, aber mit Wolken am HimmelDie Branche freut sich, dass sie 2009 ein kräftiges Wachstum erzielen konnte. So wurden zum Beispiel in Deutschland Anlagen mit einer Leistung von 3,8 Millionen Kilowatt neu gebaut. In Italien waren es 800 000, in Frankreich 200 000 und in Spanien 100 000 Kilowatt neue Leistung. Aber auch der Zubau in Tschechien von 400 000, in Belgien von 230 000 und in Griechenland von 36 000 Kilowatt lässt sich sehen. In der Schweiz wurden 2009 Anlagen mit einer Leistung von 25 500 Kilowatt gebaut. Angesichts der sinkenden Preise für Solarmodule sieht die produzierende europäische Solarstrombranche nicht sehr zuversichtlich in die Zukunft. Zudem lässt der politische Rückenwind aufgrund von Sparmassnahmen der einzelnen Staaten nach. Erneuerbare Energien liegen zwar weiter im politischen Trend, und es herrscht erfreulicherweise ein breiter Konsens, dass Solarstrom ein wichtiger Pfeiler der zukünftigen Stromversorgung ist. Der Preisdruck seitens China und Taiwan ist aber sehr gross, und mit der vorgesehenen zusätzlichen Absenkung der Einspeisetarife in Deutschland im Herbst 2010 werden europäische Hersteller noch mehr unter Druck geraten.Stand: 22.06.2010
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| 30.03.2010 | Bald Netzparität?Mit den gekürzten Einspeisevergütungen in den Hauptmärkten Europas aufgrund der im vergangenen Jahr gesunkenen Anlagenkosten ergibt sich eine neue Dynamik im Solarstrommarkt: Solarstrom wird schneller billiger als bis anhin erwartet. In Deutschland dürfte der Solarstrom in rund vier Jahren Netzparität erreicht haben – wie der deutsche Bundesverband Solarwirtschaft Anfang Januar erklärte: «Bereits in vier Jahren lässt sich Solarstrom auf deutschen Dächern zu Kosten erzeugen, die dem Niveau herkömmlicher Verbraucher-Stromtarife entsprechen. Möglich wird dies durch Erfolge bei der Kostensenkung, durch die Weiterentwicklung der Technologie und durch einen beschleunigten Photovoltaik-Marktausbau. Auch die hohe Investitionsbereitschaft der Bürger trägt massgeblich zur erfolgreichen Entwicklung der Solarenergie bei. In Deutschland arbeiten derzeit bereits rund 55'000 Beschäftigte in der Solarstrombranche.Stand Ende März 2010 Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft |
